RSC Wolfratshausen e.V. – Radverein im Münchner Süden | Ein Penzberger besteigt den Thron: Christian Sacher gewinnt mit dem „Isar-Loisach Express“ den Titel bei der 12-Stunden-EM im Mountainbiken in Dießen
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Ein Penzberger besteigt den Thron: Christian Sacher gewinnt mit dem „Isar-Loisach Express“ den Titel bei der 12-Stunden-EM im Mountainbiken in Dießen

Quelle: Merkur-online, Roland Halmel

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Christoph Lösche und Christian Sacher (l.)

Ideale Bedingungen fanden die 435 Starter – das ist neuer Teilnehmerrekord – bei der 12-Stunden-EM in Dießen vor. „Das war ein geiles Rennen“, so der strahlende Oswald Ehrmann (toMotion Racing), der den 7,8 Kilometer langen Parcour mit etwa 130 Höhenmetern 37-mal absolviert hatte und damit die Einzelwertung bei den Herren gewann. Zum Vergleich: Der zweifache Sieger Michael Kalivoda, der diesmal nicht am Start war, kam bei seinem Triumph im Vorjahr auf 36 Runden. „Wir haben die Strecke aber auch etwas verändert“, erklärte Helmut Bischeltsrieder vom veranstaltenden MC Dießen. Auch das Wetter spielte diesmal mit: Hatte es vor zwei Jahren bei der Premiere noch Temperaturen von rund 30 Grad und vor einem Jahr ein schweres Gewitter gegeben, herrschten diesmal ideale Bedingungen: gut 20 Grad und nicht zu viel Sonne.

Auf dem zum Teil anspruchsvollen Rundkurs mit Schotterstraßen, Waldwegen und Asphaltstrecken blieben Stürze nicht aus. „Die verliefen aber alle bis auf Schürfwunden glimpflich“, berichtete Bischeltsrieder. Mensch und Material wurden bei der Zwölf-Stunden-Tortur trotzdem auf die Probe gestellt. Bei den Bikern half das stets gut besuchte Massagezelt, die zahlreichen Platten behandelte die Sportschmiede. „Ein Teilnehmer kam im Laufschritt ins Ziel, in der einen Hand sein Hinterrad, in der anderen das restliche Bike“, berichtete Bischeltsrieder. Doch auch diese Panne konnten die Spezialisten beheben, so dass es materialbedingt keine Ausfälle gab.

Auch an die Versorgung der Teilnehmer hatte der MC gedacht. Fast 1000 Käse- und Wurstsemmeln sowie kiloweise Nudeln und Obst stellte das 60-köpfige Helferteam zur Verfügung, um den Kalorienspeicher der Teilnehmer wieder aufzufüllen. Die richtige Verpflegung auch mit Getränken war wichtig, um schnelle Rundenzeiten von regelmäßig unter 20 Minuten zu erreichen. Besonders gut gelang dies dem Herrenquartett vom „Isar-Loisach Express“ mit Peter Sperlinger, Paul Duckeck, Thomas Kletzenbauer und dem Penzberger Christian Sacher. Es strampelte 42 Runden – ein Wert, der selbst von den Sechserteams nicht übertroffen wurde. „Und jetzt gibt es ein Bier“, sagte der strahlende Sacher.

Nur eine Runde weniger, und das bei nur zwei Fahrern pro Team, schafften die Garmisch-Partenkirchener Manuel Tanzer und Alexander Wagner (Team Vaude), die in souveräner Manier den Zweierbewerb gewannen. Hervorragend aus der Affäre zog sich auch das Duo der Peißenberger „Surf+Bike Hütte“: Franz Engel und Reiner Mock erstrampelten 37 Runden und belegten damit unter 39 Zweierteams den hervorragenden vierten Platz. Richtig eng ging es beim Zweier-Mixed zu. Drei Teams lieferten sich bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf Rennen, das letztlich Romy Schmid und Yves Ketterer (Bikesportworld.de) zu ihren Gunsten entschieden hatten. Wie die Sieger kamen auch die nachfolgenden Stefan Richter/Stefanie Steinhart (Raceteam Radleck Mering) und Krzysztof Skupke/Caroline Kopietz (Team Forchheim/BMW) auf 36 Runden. Bei den Sechserteams gewann bei den Herren mit der „Rad Union Unterland“ (40 Runden) eine Truppe aus Österreich. Bei den Sechserteams der Damen hatten die „Rasenden Herzen“ die Nase vorn. Sie hatten bei der Siegerehrung noch die Puste, um den lautesten Siegerjubel anzustimmen. Die Dießener Vereinsmeisterschaft holte sich das Viererteam der Feuerwehr Dießen mit Anna Böhm, Patrik Gall, Jörg Herdegen und Florian Binia, das es auf 37 Runden brachte. Ergebnisse siehe Sport in Zahlen.

Roland Halmel

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