RSC Wolfratshausen e.V. – Radverein im Münchner Süden | Horst Schwanke radelt 1000 km – ein Klassiker unter den Brevets!
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Horst Schwanke radelt 1000 km – ein Klassiker unter den Brevets!

Bayerischer – Böhmisches – Bier – und Bäder-Brevet.
Am 08. Juli um 8:15 Uhr ging es für Horst am Roecklplatz in München los. Zielschluß war am 11. Juli um 11:15. Ein Zeitlimit von 75 Stunden galt es einzuhalten.

Insgesamt musste eine Strecke von 1020 Kilometer mit 11500 Höhenmeter absolviert werden. WAHNSINN!

Herzlichen Glückwunsch an unseren Finisher!
Diese Brevetserie von 200, 300, 400, 600 und 1000km sind eine Vorbereitung für andere längere Langstreckenveranstaltungen.
Die Tour aus der Sicht von Horst:
Zusammen mit dem Veranstalter, Jörg und einem Freund Achim, sind wir morgens um 8:15 gestartet. Auf dem Weg sind Kontrollstellen, bei denen man sich über eine App mit Ort und Zeit registriert.
Über Aying und Maxlrain ging es über Ried nach Linz (290 km). Danach bergauf ins Mühlviertel nach Budweis (403 km).
Dort hatte ich ein Zimmer gebucht. Ich fühlte mich noch ganz gut und bin mit den beiden anderen weiter gefahren. Die fahren immer die erste Nacht durch. Die Vorhersagen stimmten leider und der Sturm mit Starkregen, entwurzelte Bäume, teilweise überflutete Straßen, hat uns in der Nacht erwischt.
Wir kamen so nur langsam voran und mir forderte es viel ab weiter zu fahren. Dazu kamen noch sehr schlechte Straßen, mit Schlaglöcher und Rinnen.
Man mußte ständig wachsam und konzentriert sein. Einen Rhythmus zu finden, war nicht möglich. Ein ständiges Auf – und Ab mit Steigungen bis zu 20%.

Schließlich erreichten wir am Freitag Abend über Blatna, Pilsen und Karlsbad, Marienbad (700 km).
Dort war eine Übernachtung geplant.
Endlich 4 – 5 h schlafen. Am anderen Morgen gegen 5:30 ging es über Svatna Katerina (742 km) über die Grenze nach Regensburg (848 km). Dort durch die Innenstadt – Steinerne Brücke – weiter nach Kelheim und Weihenstefan (975 km). Die Temperatur stieg auf 32 °C. Dort wartete Werner, ein Freund von Jörg im Biergarten mit kühlem Weissbier. Die Anspannung viel bei uns ab. Eigentlich hätte es nun zu Ende sein können.
Aber die letzten 45 km sind, im Vergleich zu dem, was wir gefahren sind, einfach.

Selbst die Samstagsfeierlichkeiten auf der Leopold – und Ludwigstraße konnten uns nicht bremsen und so erreichten wir gegen 23:00 nach ca. 63 Stunden das Ziel.

Angemeldet waren 55 RahrerInnen, 10 haben abgesagt. 25 sind nicht erschienen – die Wetterprognosen waren nicht besonders – absagen hätte man trotzdem können.
20 sind gestartet und 11 sind innerhalb der 75 Stunden angekommen.
Wer diesen Brevet gefahren ist, der braucht sich vor keinem anderen fürchten.

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